Ein Leben lang

Wochenlang das selbe tun,
ohne Rast und ohne ruh’n.
Stets im selben Trott,
mit täglich Hoffnung,
auf den Plot.
Doch änder’n tut sich kaum was,
Wochenlang das selbe seh’n,
um am Ende mit gespielter Freude,
einfach sterben geh’n.

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Bergauf

Bergauf will keiner geh’n,
doch wenn der Zufall sie nach oben treibt,
jeder voller Freude schreit.
Oben geht es schnell bergab,
voller Freude ohne acht.
Im Tale wieder alles gleich,
nichts gelernt,
das Herz ganz weich.
Der Gipfel,
ah so fern.
Doch nach oben geh’n,
will keiner lern.

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So wie du

Gern wär’ ich mal,
so, wie du.
Nicht am Abgrund, nich’ so im Tal,
so, wie du.
Wär’ gern perfekt, unperfekt,
so, wie du.
Einfach nur ein Kunstobjekt,
so, wie du.
Wär’ gern mehr, als ich bin.
Mit weniger denken,
doch bin nicht wirklich gut darin.
Gern wär’ ich mal,
so, wie du.

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ENTSCHEIDE DICH…

Die wichtigsten Entscheidungen in unserem Leben sind meist die Schwierigsten,
meist sind wichtige Entscheidungen ein neuer Lebensabschnitt für uns.
Wir überlegen Tage,
wenn sogar Wochen,
über Entscheidungen nach,
ob man es riskieren sollte.
Meist Entscheiden wir aus dem Bauch heraus,
aber je länger man nachdenkt desto mehr Zweifel überwiegt uns.
Nach einer Weile haben wir so viel Angst,
dass wir es nichts riskieren wollen und den Schwanz einziehen.
Diese Entscheidungen sind aber dann kein Bauchgefühl,
sondern einfach Kopfsache.
Im Kopf entsteht Angst und Zweifel.
Diese überwiegen all unsere Gefühle,
wir Entscheiden oft falsch und laufen blauäugig durch die Welt.
Wenn du aber trotzdem Tag für Tag über diese verpasste Entscheidung nachdenkst,
sollte dir langsam klar werden ob es eine richtige oder falsche Entscheidung war.

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Warum

Warum träumen wir,
doch tun dafür nichts.
Warum sagen wir vieles,
aber schweigen ganz still.
Warum hassen wir
und vergessen zu lieben.
Warum bleiben wir stehen,
obwohl wir weiter geh’n.
Warum fragen wir vieles,
aber wissen so wenig.
Warum lachen wir immer,
doch trauern ganz tief.
Warum ist jeder gleich,
doch jeder so anders.
Warum sind wir sozial,
aber viel lieber allein.
Warum?
Dass weis ich nicht,
nein.
Am Ende ist mir klar,
es soll wohl so sein.

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