Später

Später, wann ist das ?

Kaum hat der Tag begonnen und schon ist es acht Uhr abends.
Kaum am Montag angekommen und es ist schon wieder Freitag.
Und der Monat ist vorbei.
Und das Jahr ist fast vorbei.
Und schon 20, 30, 40 Jahre unseres Lebens sind vergangen.
Man realisiert, wie viele Menschen wir schon verloren haben.
Eltern, andere Verwandte und viele Freunde und Bekannte. Ein Zurück gibt es nicht.

Also versuchen wir die Zeit zu genießen, die uns bleibt!
Lasst uns nicht aufhören Aktivitäten zu haben, die uns gefallen.
Lasst uns Farbe in unseren düsteren Alltag bringen!
Lächeln wir über die kleinen Dinge des Lebens.
Wir sollten die Zeit, die uns bleibt mit Gelassenheit und Zuversicht genießen.

Versuchen wir das Wort “später” zu eliminieren.
Ich mache es später.
Ich sage später.
Ich denke später darüber nach…
Wir reden später einmal darüber.
Später ist es zu spät!

Denn was man nicht versteht ist:

Später ist der Kaffee kalt.
Später ändern sich die Prioritäten.
Später geht die Gesundheit vorbei.
Später werden Eltern älter.
Später werden die Versprechen vergessen.
Später wird der Tag die Nacht.
Später endet das Leben.
Und danach ist es zu spät.
Also lassen wir nichts für später.
Denn in der Zwischenzeit können wir die besten Momente verlieren.
Die besten Erfahrungen.
Die besten Träume.
Die beste Familie.
Die besten Freunde.
Der Tag ist heute.

Der Moment ist jetzt!

Jetzt teilen:

Wusste nicht

Wusste nicht,
dass es im Leben mal so laufen kann.
Wusste nicht,
dass man sich tausendmal verlaufen kann.
Doch irgendwann findet jeder mal den Weg,
wenn man es endlich mal versteht.
Den Kopf nie gesunken,
auf dem Boden gibt es nie was zu seh’n.
War viel zu oft betrunken,
doch am Ende waren es die anderen,
die sich um 360 Grad drehn.

 

Jetzt teilen:

Die Zeit

Tick Tack,
Tick Tack,
die Zeit verging,
die Zeit vergeht,
und man weiß nie,
wo man im Leben steht.
Du blickst nach vorn,
und du blickst zurück,
doch immer falsch wo du gerade bist.
Ist es so ?
Soll es so ?
Tage vergeh’n,
bald wie im Flug,
ganz weg,
so ausverseh’n.
Und am Ende,
so wird es sein,
bleibt es für immer steh’n.

Jetzt teilen:

Charakter zählt nicht mehr

Immer früher, schneller, größer.
Die Anforderungen wachsen immer weiter.
Ohne darauf zu achten, ob man sie überhaupt erfüllen kann oder will.
Wenn du nicht mithalten kannst, wirst du aussortiert.
Man schaut von oben herab.
Als wäre man nicht gut genug.
Das schwarze Schaf.
Man fragt jemanden nicht nach seinem Charakter, sondern nur was man beruflich macht oder später werden will.
Was man besitzt.
Was man bereits erreicht hat oder nach erreichen möchte.
Ein ständiger Kampf, um den ersten Platz.
Das alles kotz mich an.

Jetzt teilen:

Danke

Ich sage es dir vielleicht nicht oft, zumindest nicht oft genug, aber du bedeutest mir alles.
Ich danke dir, dass du für mich da bist.
Mich auf meinen Weg begleitest.
Meine Launen aushältst.
Meine Lügen entlarvst, wenn ich mal wiedersage, dass es mir gut geht.
Obwohl dem nicht so ist.
Mir auch sagst, wenn etwas nicht in Ordnung war und wie ich es besser machen kann.
Mir nicht das Gefühl gibst, ein schlechter Mensch zu sein.
Mir auch in meiner Abwesenheit den Rücken frei hältst und zu mir stehst.
Es gibt keine Worte die dem gerecht werden, was du mir bedeutest.
Deshalb versuche ich es mit:
Danke

Jetzt teilen:

Der Damm

Warum ich meine Trauer mit aller Macht unterdrücke?
Ich wollte irgendwann nicht mehr trauern, also unterdrücke ich die Gefühle.
Das war für diesen Moment sehr hilfreich.
Also machte ich so weiter.
Allerdings gibt es bei der ganzen Sache ein winziges Problem.
Man stelle sich vor: man baut eine Art Damm, um die Gefühle dort aufzuhalten.
Irgendwann, wenn sich genügend Gefühle angesammelt haben, braucht es nur eine winzige Sache und dieser Damm wird brechen.
Ich steuere geradewegs auf diesen Moment zu und habe Angst dem ganzen nicht, standhalten zu können.

Jetzt teilen:

Weißt du

Weißt du,
es ist nicht immer leicht im Leben.
Oft geht es bergab, dann wieder hoch.
Mal lachst du ganz laut und manchmal weinst du ganz leise.
An einem Tag sagst du: “Ich bin glücklich, mit dem was ich hab.”
Am nächsten fehlt es dir an was.
Weißt du,
ich glaube im Leben geht es nicht darum besser zu sein als andere.
Mehr zu haben als andere.
Es geht doch nur darum, dich so zu akzeptieren, wie du bist, mit dem was du hast.
Und wenn dir alles eine Freude bereitet, ob groß oder klein.
Wenn du jeden Tag mit einem lächeln durch das Leben wanderst,
ja dann glaube ich, kommt das Glück von ganz allein.

Jetzt teilen:

Deine Meinung

Nicht jeder bekommt die gleiche Version von mir zu sehen.
Eine Person könnte sagen, dass ich der angenehmste Mensch bin, den sie je gesehen hat.
Ein anderer könnte dir aber sagen, dass ich ein kalter und gefühlsloser Mensch bin.
Du kannst beiden glauben.
Das liegt aber nicht daran, dass ich verschiedene Gesichter habe.
Ich zeige ihnen lediglich die Version von mir, die sie füttern.
Also vergiss nicht, bist du nett zu mir, bin ich es auch zu dir.

Jetzt teilen: