Es ist Leider so gekommen

Ich kann dir nicht verübeln, dass du mich hasst. Ich habe meine Versprechen dir gegenüber gebrochen. Ich war nicht da, als du mich gebraucht hast. Ich habe mich nicht mehr gemeldet, obwohl ich es hätte tun können.

Ich habe immer gesagt, dass uns keine Entfernung der Welt trennen wird. Du hast darauf gebaut und doch ist es eingetreten.

Ich könnte mich wie üblich auch rausreden, aber selbst für mich klingen diese Gründe dafür wie billige Ausrede.

Ob es mir leidtut? Definitiv.

Aber das macht jetzt auch keinen Unterschied mehr.

Ich kann dir nicht verübeln, dass du mich hasst.

Ich tue es ja selber…

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Der Bessere in unseren Augen

Jeder Mensch ist ein Individuum.

Keiner gleicht dem anderen.

Deshalb soll und darf man sich nicht mit jemand anderen vergleichen.

Doch egal, wie sehr man sich dagegen wehrt, man tut es ja trotzdem.

Das kann manchmal echt ernüchternd sein.

Es wird immer jemanden geben, der aus der eigenen Sicht hübscher,

intelligenter, besser und erfolgreicher sein wird als man selbst.

Deshalb ist es auch so leicht, wieder in dieses Loch zu fallen, das gefüllt ist mit, Selbstzweifel.

Dort drinnen ist ein Ausgang, doch er wird immer kleiner, je öfter man hineinfällt.

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Hinter deinem Rücken

Es ist mir relativ egal, wenn Leute über mich oder das was ich mache, Lachen. Was mich aber verletzt, ist wenn es die Menschen machen, die mir etwas bedeuten.
Viel schlimmer ist es aber noch, wenn sie es hinter deinem Rücken tun. Wenn sie vor dir stehen, ermutigen sie dich, finden deine Ideen überragend.
Drücken dir die Daumen, dass alles funktioniert und bieten dir sogar ihre Unterstützung an.
Doch sobald du dich umdrehst, fängt das Gerede schon an.
Ins Gesicht würden sie es dir aber nie sagen. Weil sie falsch und dafür viel zu feige sind.

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Hinterherlaufen

Wenn alles darauf hindeutet, dass es nicht funktioniert wird, es dir nicht gut tut, dann kannst du dem auch glauben schenken.
Hör auf der einen einzigen guten Sache mehr Gewicht zu verleihen als den hundert negativen.
Verschwende deine Zeit nicht für einen Menschen, der dich nicht will und dich immer und immer wieder verletzt.
Hör auf jemanden hinterherzulaufen, der vor dir wegrennt.
Ich weiß, ich erzähl dir nichts neues, denn im Grunde weißt du das alles schon selbst.
Nur fehlt dir der Mut und die Kraft, dich umzudrehen und in die andere Richtung zu gehen.
Doch glaube mir, da bist du nicht allein.

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Depressionen

Depressionen sind so hinterhältig.
Sie schleichen sich vorsichtig ran und schnappen dann rücksichtslos zu. Es ist wie ein Strick um den Halt, welches sich immer fester zu zieht.
Erst dann, wenn einem die Luft zum Atmen geraubt wird, merkt man es, dass irgendetwas nicht stimmt.
An diesem Punkt schafft man es mit Hilfe meist noch raus.
Gefährlich wird es, wenn man zu Stolz ist, um Hilfe anzunehmen und über gute Schauspielkünste verfügt.
Man spielt die Rolle als glücklicher und zufriedener Mensch Perfekt, sodass das Umfeld es gar nicht merkt, dass es dir insgeheim nicht gut geht.
Bis man ein komplettes Wrack ist.

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Gemeinsame Erinnerung

Wir waren so vieles.
Haben alles miteinander geteilt. Egal ob Freude oder Schmerz.
Man konnte immer aufeinander zählen.
Ich hätte niemals im Entferntesten daran geglaubt, dass wir irgendwann an diesem Punkt stehen würden.
Es schmerzt fürchterlich nicht mit dir reden zu können. Einfach nur um deine Stimme zu hören. Dieses vertrautem, dass wir miteinander hatten, hat sich einfach in Luft aufgelöst.
Ich habe nichts mehr.
Bis auf die gemeinsamen Erinnerungen, die mir noch etwas, kraft spenden.

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Rucksack

Wir haben alle zwei Leben.
Das zweite beginnt,
wenn uns klar wird,
dass wir nur ein Leben haben.
Wir alle trage einen Rucksack voller Probleme,
Sorgen und Ängsten mit uns herum.
Er wird schwerer,
je mehr wir erleben.
Deshalb sollten wir niemals über andere Menschen urteilen,
denn wir wissen nie,
wie schwer der Rucksack des anderen ist.

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Später

Später, wann ist das ?

Kaum hat der Tag begonnen und schon ist es acht Uhr abends.
Kaum am Montag angekommen und es ist schon wieder Freitag.
Und der Monat ist vorbei.
Und das Jahr ist fast vorbei.
Und schon 20, 30, 40 Jahre unseres Lebens sind vergangen.
Man realisiert, wie viele Menschen wir schon verloren haben.
Eltern, andere Verwandte und viele Freunde und Bekannte. Ein Zurück gibt es nicht.

Also versuchen wir die Zeit zu genießen, die uns bleibt!
Lasst uns nicht aufhören Aktivitäten zu haben, die uns gefallen.
Lasst uns Farbe in unseren düsteren Alltag bringen!
Lächeln wir über die kleinen Dinge des Lebens.
Wir sollten die Zeit, die uns bleibt mit Gelassenheit und Zuversicht genießen.

Versuchen wir das Wort “später” zu eliminieren.
Ich mache es später.
Ich sage später.
Ich denke später darüber nach…
Wir reden später einmal darüber.
Später ist es zu spät!

Denn was man nicht versteht ist:

Später ist der Kaffee kalt.
Später ändern sich die Prioritäten.
Später geht die Gesundheit vorbei.
Später werden Eltern älter.
Später werden die Versprechen vergessen.
Später wird der Tag die Nacht.
Später endet das Leben.
Und danach ist es zu spät.
Also lassen wir nichts für später.
Denn in der Zwischenzeit können wir die besten Momente verlieren.
Die besten Erfahrungen.
Die besten Träume.
Die beste Familie.
Die besten Freunde.
Der Tag ist heute.

Der Moment ist jetzt!

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Charakter zählt nicht mehr

Immer früher, schneller, größer.
Die Anforderungen wachsen immer weiter.
Ohne darauf zu achten, ob man sie überhaupt erfüllen kann oder will.
Wenn du nicht mithalten kannst, wirst du aussortiert.
Man schaut von oben herab.
Als wäre man nicht gut genug.
Das schwarze Schaf.
Man fragt jemanden nicht nach seinem Charakter, sondern nur was man beruflich macht oder später werden will.
Was man besitzt.
Was man bereits erreicht hat oder nach erreichen möchte.
Ein ständiger Kampf, um den ersten Platz.
Das alles kotz mich an.

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Danke

Ich sage es dir vielleicht nicht oft, zumindest nicht oft genug, aber du bedeutest mir alles.
Ich danke dir, dass du für mich da bist.
Mich auf meinen Weg begleitest.
Meine Launen aushältst.
Meine Lügen entlarvst, wenn ich mal wiedersage, dass es mir gut geht.
Obwohl dem nicht so ist.
Mir auch sagst, wenn etwas nicht in Ordnung war und wie ich es besser machen kann.
Mir nicht das Gefühl gibst, ein schlechter Mensch zu sein.
Mir auch in meiner Abwesenheit den Rücken frei hältst und zu mir stehst.
Es gibt keine Worte die dem gerecht werden, was du mir bedeutest.
Deshalb versuche ich es mit:
Danke

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