Wir werden sehn

Wenn alles trostlos und kalt erscheint.
Wenn man Träne nach der andern weint.
Und kein Weg mit Hoffnung für sich spricht,
dann suchst du hier und dort,
nach diesem kleinen bisschen Funkellicht.

Doch dann kam der Moment,
an den man schon garnicht mehr denkt.
Es glüht in deinem innern,
fängt an in dir zu brenn.
Wie frisch verliebt,
muss man sich bekenn.

Gefühle wie arrangiert,
und alles in dir,
explodiert.
Dann wirst du es seh’n,
vielleicht auch mal verstehn.
Und am Ende,
nun,
wir werden sehn.

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Wusste nicht

Wusste nicht,
dass es im Leben mal so laufen kann.
Wusste nicht,
dass man sich tausendmal verlaufen kann.
Doch irgendwann findet jeder mal den Weg,
wenn man es endlich mal versteht.
Den Kopf nie gesunken,
auf dem Boden gibt es nie was zu seh’n.
War viel zu oft betrunken,
doch am Ende waren es die anderen,
die sich um 360 Grad drehn.

 

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Die Zeit

Tick Tack,
Tick Tack,
die Zeit verging,
die Zeit vergeht,
und man weiß nie,
wo man im Leben steht.
Du blickst nach vorn,
und du blickst zurück,
doch immer falsch wo du gerade bist.
Ist es so ?
Soll es so ?
Tage vergeh’n,
bald wie im Flug,
ganz weg,
so ausverseh’n.
Und am Ende,
so wird es sein,
bleibt es für immer steh’n.

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Weißt du

Weißt du,
es ist nicht immer leicht im Leben.
Oft geht es bergab, dann wieder hoch.
Mal lachst du ganz laut und manchmal weinst du ganz leise.
An einem Tag sagst du: “Ich bin glücklich, mit dem was ich hab.”
Am nächsten fehlt es dir an was.
Weißt du,
ich glaube im Leben geht es nicht darum besser zu sein als andere.
Mehr zu haben als andere.
Es geht doch nur darum, dich so zu akzeptieren, wie du bist, mit dem was du hast.
Und wenn dir alles eine Freude bereitet, ob groß oder klein.
Wenn du jeden Tag mit einem lächeln durch das Leben wanderst,
ja dann glaube ich, kommt das Glück von ganz allein.

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Einer dieser Tage

Es ist wieder einer dieser Tage,
ich sitze vor dem PC und habe keine Lust,
etwas zu tun.
Obwohl ich weiß, dass ich weiter machen sollte,
habe ich keine Lust.
Manchmal fühlt sich alles anstrengend an,
obwohl es mir Spaß macht.
Und manchmal frage ich mich, ob es möglich ist,
ein Leben so zu führen, dass man einfach das machen kann,
worauf man Lust hat.
Ganz ohne Arbeit und Anstrengung.
Doch unsere Gesellschaft sieht es wohl nicht vor,
man muss immer etwas tun, um etwas zu bekommen.
Egal welche Schritte man geht, es gibt immer Menschen,
die dich für deine Entscheidungen lieben und ebenso welche,
die dich dafür hassen.

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Ängste beherrschen uns

Wenn man von Ängsten spricht,
denken viele an eine Spinnenphobie,
Höhenangst oder ähnlichen Dingen.
Doch tatsächlich haben wir Menschen
vor viel mehr Angst, als wir es uns
eingestehen möchten.
Wir haben Angst davor, Menschen anzusprechen,
zu versagen, falsch zu liegen, nicht geliebt zu werden,
allein zu sein, etwas zu riskieren, einfach mal Nein zu sagen.
Ich könnte diese Liste ins unendliche weiterführen.

Uns ist nicht bewusst, wieviel Angst wir haben und
deswegen bestimmen wir unser Leben so, wie es
uns unsere Ängste vorgeben.

Die Frage ist doch, wieso wir soviele Ängste haben.
Es gibt keine ersichtlichen Gründe für die ganzen
kleinen Ängste die uns täglich begegnen,
denn im Endeffekt verlieren wir mehr,
wenn wir nach unseren Ängsten leben,
als jede eventuelle Niederlage uns verletzten könnte.

Je weniger Angst du in deinem Leben hast, etwas
einfach zu machen, desto schneller lernst du und
dein Leben wird von ganz alleine besser.

Hab keine Angst zu versagen, sei einfach du selbst
und alles kommt so, wie es kommen soll.

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COVID hat uns gezeigt, was wir wirklich wollen.

Monate vergingen und mir wird immer klarer,
wie suspekt unsere Gesellschaft tatsächlich ist.
Seit Anfang des Jahres begleitet uns COVID-19.
Anfänglich brach Angst und Unsicherheit aus,
jeder wollte sich und seine nächsten schützen.
Doch, je länger COVID-19 ein Thema war,
desto interessanter wurde in meinen Augen die
gesellschaftliche Entwicklung.
Mit der Zeit spalteten sich die Menschen immer
mehr in zwei Fraktionen.
Die einen wollen, dass der Schutz erhalten bleibt,
die anderen sorgen sich um ihre Existens oder
halten COVID-19 für eine Fantasie der Regierung.
Mal davon abgesehen, das es sehr unwahrscheinlich
ist, dass sich die ganze Welt gegen die “kleinen”
verschworen hat, ist es dennoch interessant,
was wir bis hierher lernen konnten.

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25 Dinge, die ich an dir mag.

Hi,
ist nicht so einfach,
dir das so zu sagen.
Doch wenn ich dich seh,
wird’s mir irgendwie ganz anders,
in meinem Magen.
Ne, ne,
nicht dieses schlechte,
sondern dieses eine Echte.
Dieses eine Feeling,
diese eine Freude,
wenn ich dich seh,
jeden Tag,
jede Stunde,
in der Nacht.
Mit nem lächeln,
dreh ich meine kleinen Runden durch die Stadt.
War mal down,
ganz tief da unten.
Jetzt bin ich high,
flieg über hundert tausend kleinen Wolken.
Und ich fühl mich so gut.
Und ich weiß ja auch nicht,
ich glaub,
ich wollt dir einfach mal sagen.
Diese 25 Dinge,
sozusagen.
Ist ja egal,
wird schon so passen.
Den am Ende,
konnt ich meinen Mut nicht mehr fassen.

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Unerreichbar

Wenn man etwas nicht haben kann,
will man es haben.
Wenn man es hat,
will man es nicht haben.
Wir streben immer nach Dingen die wir nicht haben,
doch wir vergessen das Wichtigste um uns herum.
Das Unerreichbare scheint so fern,
doch das Erreichbare ist viel näher.

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Ein Leben lang

Wochenlang das selbe tun,
ohne Rast und ohne ruh’n.
Stets im selben Trott,
mit täglich Hoffnung,
auf den Plot.
Doch änder’n tut sich kaum was,
Wochenlang das selbe seh’n,
um am Ende mit gespielter Freude,
einfach sterben geh’n.

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