Die Zeit

Tick Tack,
Tick Tack,
die Zeit verging,
die Zeit vergeht,
und man weiß nie,
wo man im Leben steht.
Du blickst nach vorn,
und du blickst zurück,
doch immer falsch wo du gerade bist.
Ist es so ?
Soll es so ?
Tage vergeh’n,
bald wie im Flug,
ganz weg,
so ausverseh’n.
Und am Ende,
so wird es sein,
bleibt es für immer steh’n.

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Charakter zählt nicht mehr

Immer früher, schneller, größer.
Die Anforderungen wachsen immer weiter.
Ohne darauf zu achten, ob man sie überhaupt erfüllen kann oder will.
Wenn du nicht mithalten kannst, wirst du aussortiert.
Man schaut von oben herab.
Als wäre man nicht gut genug.
Das schwarze Schaf.
Man fragt jemanden nicht nach seinem Charakter, sondern nur was man beruflich macht oder später werden will.
Was man besitzt.
Was man bereits erreicht hat oder nach erreichen möchte.
Ein ständiger Kampf, um den ersten Platz.
Das alles kotz mich an.

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Danke

Ich sage es dir vielleicht nicht oft, zumindest nicht oft genug, aber du bedeutest mir alles.
Ich danke dir, dass du für mich da bist.
Mich auf meinen Weg begleitest.
Meine Launen aushältst.
Meine Lügen entlarvst, wenn ich mal wiedersage, dass es mir gut geht.
Obwohl dem nicht so ist.
Mir auch sagst, wenn etwas nicht in Ordnung war und wie ich es besser machen kann.
Mir nicht das Gefühl gibst, ein schlechter Mensch zu sein.
Mir auch in meiner Abwesenheit den Rücken frei hältst und zu mir stehst.
Es gibt keine Worte die dem gerecht werden, was du mir bedeutest.
Deshalb versuche ich es mit:
Danke

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Der Damm

Warum ich meine Trauer mit aller Macht unterdrücke?
Ich wollte irgendwann nicht mehr trauern, also unterdrücke ich die Gefühle.
Das war für diesen Moment sehr hilfreich.
Also machte ich so weiter.
Allerdings gibt es bei der ganzen Sache ein winziges Problem.
Man stelle sich vor: man baut eine Art Damm, um die Gefühle dort aufzuhalten.
Irgendwann, wenn sich genügend Gefühle angesammelt haben, braucht es nur eine winzige Sache und dieser Damm wird brechen.
Ich steuere geradewegs auf diesen Moment zu und habe Angst dem ganzen nicht, standhalten zu können.

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Weißt du

Weißt du,
es ist nicht immer leicht im Leben.
Oft geht es bergab, dann wieder hoch.
Mal lachst du ganz laut und manchmal weinst du ganz leise.
An einem Tag sagst du: “Ich bin glücklich, mit dem was ich hab.”
Am nächsten fehlt es dir an was.
Weißt du,
ich glaube im Leben geht es nicht darum besser zu sein als andere.
Mehr zu haben als andere.
Es geht doch nur darum, dich so zu akzeptieren, wie du bist, mit dem was du hast.
Und wenn dir alles eine Freude bereitet, ob groß oder klein.
Wenn du jeden Tag mit einem lächeln durch das Leben wanderst,
ja dann glaube ich, kommt das Glück von ganz allein.

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Deine Meinung

Nicht jeder bekommt die gleiche Version von mir zu sehen.
Eine Person könnte sagen, dass ich der angenehmste Mensch bin, den sie je gesehen hat.
Ein anderer könnte dir aber sagen, dass ich ein kalter und gefühlsloser Mensch bin.
Du kannst beiden glauben.
Das liegt aber nicht daran, dass ich verschiedene Gesichter habe.
Ich zeige ihnen lediglich die Version von mir, die sie füttern.
Also vergiss nicht, bist du nett zu mir, bin ich es auch zu dir.

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Einer dieser Tage

Es ist wieder einer dieser Tage,
ich sitze vor dem PC und habe keine Lust,
etwas zu tun.
Obwohl ich weiß, dass ich weiter machen sollte,
habe ich keine Lust.
Manchmal fühlt sich alles anstrengend an,
obwohl es mir Spaß macht.
Und manchmal frage ich mich, ob es möglich ist,
ein Leben so zu führen, dass man einfach das machen kann,
worauf man Lust hat.
Ganz ohne Arbeit und Anstrengung.
Doch unsere Gesellschaft sieht es wohl nicht vor,
man muss immer etwas tun, um etwas zu bekommen.
Egal welche Schritte man geht, es gibt immer Menschen,
die dich für deine Entscheidungen lieben und ebenso welche,
die dich dafür hassen.

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Ängste beherrschen uns

Wenn man von Ängsten spricht,
denken viele an eine Spinnenphobie,
Höhenangst oder ähnlichen Dingen.
Doch tatsächlich haben wir Menschen
vor viel mehr Angst, als wir es uns
eingestehen möchten.
Wir haben Angst davor, Menschen anzusprechen,
zu versagen, falsch zu liegen, nicht geliebt zu werden,
allein zu sein, etwas zu riskieren, einfach mal Nein zu sagen.
Ich könnte diese Liste ins unendliche weiterführen.

Uns ist nicht bewusst, wieviel Angst wir haben und
deswegen bestimmen wir unser Leben so, wie es
uns unsere Ängste vorgeben.

Die Frage ist doch, wieso wir soviele Ängste haben.
Es gibt keine ersichtlichen Gründe für die ganzen
kleinen Ängste die uns täglich begegnen,
denn im Endeffekt verlieren wir mehr,
wenn wir nach unseren Ängsten leben,
als jede eventuelle Niederlage uns verletzten könnte.

Je weniger Angst du in deinem Leben hast, etwas
einfach zu machen, desto schneller lernst du und
dein Leben wird von ganz alleine besser.

Hab keine Angst zu versagen, sei einfach du selbst
und alles kommt so, wie es kommen soll.

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COVID hat uns gezeigt, was wir wirklich wollen.

Monate vergingen und mir wird immer klarer,
wie suspekt unsere Gesellschaft tatsächlich ist.
Seit Anfang des Jahres begleitet uns COVID-19.
Anfänglich brach Angst und Unsicherheit aus,
jeder wollte sich und seine nächsten schützen.
Doch, je länger COVID-19 ein Thema war,
desto interessanter wurde in meinen Augen die
gesellschaftliche Entwicklung.
Mit der Zeit spalteten sich die Menschen immer
mehr in zwei Fraktionen.
Die einen wollen, dass der Schutz erhalten bleibt,
die anderen sorgen sich um ihre Existens oder
halten COVID-19 für eine Fantasie der Regierung.
Mal davon abgesehen, das es sehr unwahrscheinlich
ist, dass sich die ganze Welt gegen die “kleinen”
verschworen hat, ist es dennoch interessant,
was wir bis hierher lernen konnten.

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